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Haariges Katzenproblem: Der Fellwechsel

Bald bekommen Sie wieder ein haariges Problem: Der Fellwechsel der Katze steht an. Dann nehmen die durch die Wohnung fliegenden Katzenhaare überhand - und man wundert sich wie viel da zusammen kommt! Das Fell macht immerhin 12 bis 25 Prozent des Körpergewichts der Katze aus. Katzen wechseln bekanntlich zweimal im Jahr ihr Fell: Im Frühling und im Herbst. Das verstärkte Haaren bemerken die meisten Besitzer besonders zwischen April und Oktober. Sinken die Temperaturen, tauschen Katzen ihr dünnes Sommerfell gegen ein dickeres Winterfell. Sobald die Temperaturen im Frühling wieder steigen, befreien sie sich vom Winterfell und kleiden sich in ein leichteres, vor UV-Strahlung schützendes Sommerfell. Hier gilt, je kälter es ist, umso dichter und kräftiger bildet sich das schützende Fell aus.

Bei  Katzen, die auch nach draußen dürfen, dauert der Fellwechsel etwa sechs bis acht Wochen. Der Fellwechsel von Freigängern verläuft stärker und parallel zu Jahreszeiten und Klima. Bei Wohnungskatzen stellt sich dagegen ein gleichbleibendes Haaren verteilt über das gesamte Jahr ein. Denn sie bekommen die Temperaturunterschiede nicht direkt zu spüren aufgrund der künstlichen Lichtverhältnisse und der überwiegend konstanten Temperatur zu Hause. Das unnatürliche Umfeld stört ihren Bio-Rhythmus. Der Katzenorganismus ist irritiert und reagiert mit immerwährendem Fellverlust.  Neben Witterungsbedingungen gibt es noch weitere Einflussfaktoren auf den Fellwechsel: Die Rasse und das Alter der Katze, hormonelle Veränderungen, z.B. nach einer Kastration sowie Stress, eine falsche Ernährung oder Heizungsluft.

Wie helfen Sie der Katze beim Fellwechsel?

Mit wenigen Handgriffen und den richtigen Hilfsmitteln können Sie Ihre Samtpfote beim Fellwechsel unterstützen und zugleich die durch die Wohnung fliegenden Tierhaare verringern. Wir verraten Ihnen ein paar Tipps, wie Sie die haarige Zeit gut überstehen.

Mit Kämmen und Bürsten helfen Sie Ihrem Liebling am besten durch den Fellwechsel. So wird das lose Fell entfernt und gleichzeitig die Durchblutung der Haut gefördert. Je nach Beschaffenheit des Katzenfells (lang, kurz, dicht, dünn) können Sie eine Bürste, einen Kamm oder einen speziellen Handschuh verwenden. Mit dem Katzenkamm kann man neben kleineren Verfilzungen und Knoten, das Unterfell herauskämmen. Von Kunststoffkämmen raten wir bei langem Fell jedoch ab, da diese sich häufig elektrisch aufladen. Mit einer Zupfbürste können Sie zunächst die Unterwolle bearbeiten. Eine Drahtbürste mit gekrümmten Zinken entfernt lose Haare und kleine Knötchen am effektivsten. Immer mit dem Strich bürsten, von oben nach unten. Im Anschluss wird das Fell mit einer Massagebürste aus Naturborsten verwöhnt. Für dichtes, kurzes und flauschiges Fell ist diese am besten geeignet. Sie verleiht einen schönen Glanz.

Lässt sich Ihre Fellnase weder bürsten noch kämmen, dann können Sie es mit einem Fellpflegehandschuh versuchen. Mit diesem lässt sich das Fell streichelnd von losen Haaren befreien. Aber für Langhaarkatzen ist der Noppenhandschuh eher nichts, da er das Fell verknotet. Der Einsatz von Scheren sollte wegen der Verletzungsgefahr der Tiere unterbleiben. Wenn die Verfilzungen zu stark sind, gehen Sie am besten zum Katzenfriseur oder zum Tierarzt. Bei fettigem Fell kann Babypuder oder Katzen-Trockenshampoo Abhilfe schaffen.

Damit aus Fell- keine Hautprobleme werden

Aber nicht nur in der Zeit des Fellwechsels sollte das Fell gebürstet werden, einmal pro Woche ist eine kleine Fellpflege mit einer weichen Bürste durchaus angebracht. Auf diese Weise werden Fellknötchen und Staub entfernt, die unter Umständen sogar zu Ekzemen führen können. Verfilzungen im Fell können nämlich den Boden für Pilzinfektionen bilden, daher ist regelmäßige Fellpflege und tägliches Bürsten so wichtig!

Doch selbst bei bester Pflege können verschiedene Faktoren die Ursache von unangenehmen Hautirritationen und Fellproblemen sein. Oft sind sie mit Juckreiz und entzündlichen Reaktionen (Dermatose) verbunden. Die richtige Ernährung kann hier großen Einfluss auf das Befinden und die Gesundheit ausüben. Der Organismus muss beim Fellwechsel eine sehr hohe Leistung erbringen. Der Stoffwechsel läuft auf Hochtouren. Daher sind Katzen zur Zeit des Fellwechsels geschwächt und anfälliger für Erkrankungen. Besonders Pilzinfektionen haben hier leichtes Spiel, wenn die Katze zusätzlich unter Stress steht.

Wichtig: Die Fellpflege von innen

Wichtig beim Fellwechsel ist also vor allem die Fellpflege von innen! Eine ausgewogene und nährstoffreiche Nahrung sorgt für besonders gesundes und schönes Fell. Mit einer eiweiß- und vitaminreichen Ernährung kann man Haut und Fell von innen heraus stärken. Wichtig sind Proteine, Mineralstoffe und Vitamine A, B und E, Kupfer, Zink, Biotin, Bierhefe, Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren.

Wir empfehlen eine ausgewogene Kombination aus Mischfütterung durch Nass- und Trockenfutter. Biotin ist unentbehrlich für schönes Fell, Haut und Krallen. Ein Mangel an Biotin zeigt sich in vorzeitigem Ergrauen, glanzlosem, trockenem Haar, Haarbruch, Haarausfall, Schuppenbil-dung, sekundären Entzündungen mit Verschorfung und Juckreiz. Die natürlichen Inhaltsstoffe der Bierhefe stabilisieren die empfindliche Darmflora und sorgen somit für ein stärkeres Immunsystem. Omega-3-Fettsäuren lindern entzündliche Hautreaktionen und fördern eine gute Fellqualität. Die ungesättigten Fettsäuren des Öls regen das Wachstum der neuen Haare an. Perfekt sind Fisch-, Lein- oder Olivenöl. Ein halber Teelöffel täglich reicht. Wir empfehlen vor allem Lachsöl: Es kann in Form von ergänzenden Kapseln oder aus einem Fläschchen verabreicht werden. Eine weitere Möglichkeit bietet Katzenfutter, welches das Fischöl direkt mit in die Rezeptur einbezieht.

Haarballen sind nicht nur ein Verdauungsproblem

Während des Fellwechsels verschlucken Katzen besonders viele Haare, da sie ihr Fell selbstständig durch Lecken säubern. Diese Haare können sie nicht verdauen und versuchen, sie dann auszuwürgen. Haarballen im Magen können Komplikationen wie eine Magenschleimhautentzündung oder im schlimmsten Fall zu einem lebensgefährlichen Darmverschluss führen, wenn die Haarballen im Darm festhängen bleiben. In diesem Fall sollte schleunigst ein Tierarzt aufgesucht werden.

Bevor es soweit kommt können Öl, Katzengras oder Malzpaste Abhilfe schaffen. Katzengras fungiert gewissermaßen als eine Art Brechmittel. Es fördert durch seine Beschaffenheit den Würgeprozess und hilft der Katze, verschluckte Haare auszuscheiden und wirkt so Haarballen entgegen. Proaktiv lässt sich die Bildung von Haarballen durch Spezialfutter mit einem hohen Ballaststoffanteil reduzieren. Malzpaste kann die Bildung von Haarknäueln ebenfalls verhindern. Übertreiben Sie es jedoch nicht mit der Malzpaste, diese besteht größtenteils aus Malzzucker! Verabreicht diese nur als kleiner Snack zwischendurch. Eine 4 bis 5 cm große Portion alle 2 Tage reicht völlig aus. Gesündere Alternative sind etwas Olivenöl oder Butter unters Essen gemischt. Das Öl hilft Ihrer Katze dabei, Haarknäule einfacher herauszuwürgen. 

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Wie kriege ich die Katzenhaare am besten weg?

Trotz der täglichen Fellpflege hinterlässt der Fellwechsel seine Spuren. Vor allem von Sitzmöbeln lassen sich Katzenhaare nur schwer entfernen. Mit der Fusselrolle ist das sehr mühselig. Greifen Sie aher besser zum leistungsstarken Staubsauger mit speziellen Turbobürsten-Aufsatz für Tierhaare. Haben Sie keinen speziellen Aufsatz, tut es auch ein Gummihandschuh oder ein feuchtes Tuch aus Leder oder Mikrofaser. Hartnäckige Haare lassen sich damit sehr gut abreiben.

Als Katzenhalter verzichtet man am besten auf Teppiche. Fließen und Laminat lassen sich schließlich viel leichter reinigen. Haben Sie keine Rolle zur Hand, eignet sich auch ein Paketband zur Haarentfernung. Bewährt haben sich auch Wurzelbürsten aus Holz mit Naturborsten. Sie sind robust und lösen die Haare gründlich aus dem Gewebe. Verwenden Sie beim Wäschewaschen Weichspüler, denn an weichen Oberflächen bleiben weniger Katzenhaare haften. Stecken Sie die Wäsche vor dem eigentlichen Waschgang in den Wäschetrockner und wählen Sie die Kaltstufe. Damit verschwinden viele Haare und landen im Flusensieb.

Es gibt einige Hautprobleme, die mit Haarausfall einhergehen. Verlieren Katzen zu einer ungewöhnlichen Zeit auffallend viel Fell, kann eine Erkrankung oder auch ein Mineralstoffmangel vorliegen. Insbesondere Hormonstörungen, Pilzinfektionen, Allergien und Parasitenbefall können zu Haarausfall führen. Bekommt eure Katze den Fellwechsel nicht in den Griff, fragt euren Tierarzt um Rat. Eventuell ist eine spezielle Behandlung nötig.

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