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Wenn dem Teich die Luft ausgeht

Nicht nur die Lebewesen auf dem Land, auch die im Wasser sind auf Sauerstoff angewiesen, damit ihre biologischen Prozesse ablaufen können. Das gilt für Fische, Amphibien und Wasserpflanzen, die jeweils auf den im Wasser gelösten Sauerstoff zurückgreifen. Daher ist es wichtig, dass Sie als Teichbesitzer ein paar wichtige Fakten im Hinterkopf behalten, um optimale Sauerstoff-Verhältnisse in Ihrem Biotop sicher zu stellen - vor allem im Sommer. 

Wie kommt Sauerstoff ins Wasser?

Keine Sorge: Normalerweise ganz ohne Ihr Zutun! Das Zauberwort heisst Diffusion: Dahinter verbirgt sich ein physikalischer Prozess, nämlich der Ausgleich von Konzentrationsunterschieden in Flüssigkeiten oder Gasen. Und der tritt schon ein, wenn Regen oder Wind die Wasseroberfläche bewegen. Wasserbewegung  ist damit der wichtigste Sauerstoffversorger des Teiches und ermöglicht den „Übergang“ von Luftsauerstoff ins Wasser. 

Die zweitwichtigste Sauerstoffquelle sind die Pflanzen im Wasser selbst: Im Rahmen der Photosynthese nehmen sie im Wasser gelöstes Kohlendioxid auf und wandeln es in Sauerstoff um. Pflanzen wie Wasserpest und Hornkraut sind sehr gute Sauerstoffspender.

Was die Sauerstoffverteilung im Teich angeht: Hier sollten Sie sich merken, dass kaltes Wasser mehr Sauerstoff aufnehmen kann als warmes und obere Wasserschichten in der Regel mehr davon enthalten als tiefe. Das ist besonders im Sommer ein sehr wichtiger Faktor, den Sie im Auge behalten sollten.

Welcher Sauerstoffwert ist ideal?

Der im Wasser gelöste Sauerstoff wird beim Abbau organischer Stoffe und durch die „Atmung“ von Tieren und Pflanzen verbraucht. Fällt der Wert unter 4 mg/l gilt das als „fischkritisch" für Ihren Teich. So weit sollten Sie es aber gar nicht kommen lassen und immer einen Wert über 8mg/l anstreben.

Sauerstoffgehalt regelmäßig messen! Messen Sie deshalb besonders in den Sommermonaten den Sauerstoffgehalt regelmäßig – am besten in den Mittags- oder Abendstunden. Im Handel finden Sie ganz einfache Tropfentests, mit denen Sie schnell den Wert in Ihrem Teich bestimmen können.

Wie kommt es zu einem zu geringen Sauerstoffgehalt? 

Indem eben all die Prozesse, die Sauerstoff ins Wasser bringen (siehe Abschnitt oben), nicht richtig funktionieren:

  • Das Wasser ist zu warm und kann nur wenig Sauerstoff aufnehmen.
  • Zu geringe Oberfläche bei zu großer Tiefe, es findet keine Durchmischung und keine Bewegung statt.
  • Im Winter verhindert eine geschlossene Eisdecke den Luftaustausch und hält schädliche Faulgase unter der Oberfläche.
  • Es sind zu wenige sauerstofferzeugende Pflanzen im Teich – oder viel zu viele, so dass sie (vereinfacht gesagt) ihren produzierten Sauerstoff selbst wieder verbrauchen. 

 

Karpfen schnappt im Teich nach Luft

Wie bringe ich schnell mehr Sauerstoff in den Teich? 

Wenn Ihre Fische die tiefen Teichregionen verlassen und an der Oberfläche nach Luft schnappen, ist das ein Alarmzeichen. Genauso, wenn übelriechende Faulgase nach oben blubbern und die abgestorbenen „guten“ Mikroorganismen aus dem Teichsschlamm als glänzende Schicht obenauf schwimmen. Jetzt müssen Sie schnell handeln: 

  • Führen Sie dem Teich kühleres Frischwasser zu, behutsam am Teichrand, damit die Abkühlung nicht schockartig erfolgt. Kühles Wasser nimmt mehr Sauerstoff auf als warmes. 
  • Setzen Sie eine Membranpumpe oder einen Wassersprudler ein. Je feiner perlend diese arbeiten, desto besser. Unsere günstigen Ausströmersteine helfen dabei, die Bläschen optimal zu verteilen.

Frischwasser zuführen, um Sauerstoffgehalt im Teich zu erhöhen

Sauerstoffmangel im Gartenteich dauerhaft verhindern

Die oben beschriebenen Sofortmaßnahmen stellen vermutlich in nicht einmal einer Stunde wieder unkritische Sauerstoffverhältnisse in Ihrem Gartenteich her. Allerdings haben Sie damit die zugrunde liegenden Probleme, die den Sauerstoffmangel erst verursachen, nicht gelöst. Die müssen Sie mit anderen Maßnahmen dauerhaft abstellen: 

  • Sauerstoffpflanzen einbringen
  • Pumpen und Teichfilter verwenden
  • Bachlauf anlegen oder Springbrunnen einsetzen
  • Fischbesatz reduzieren 
  • Wassererwärmung durch Beschattung verhindern 

Wie Sie diese Maßnahmen im Detail umsetzen und mehr zum Thema "ideale Wasserwerte für Ihren Gartenteich" lesen Sie in "Das Gartenteich-Retter-Buch", das Zoofux-Experte Rainer Stolte geschrieben hat. 130 Seiten einfach anwendbares Praxiswissen aus 30 Jahren Erfahrung mit Aquaristik und Gartenteichen - bestellen Sie Ihr Gratis-Exemplar hier!