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Gegen Algen angehen? Mit Pflanzen!

Haben Sie sich schon mal weitergehend mit den Pflanzen in Ihrem Teich befasst? Die sind nämlich alles andere als unwichtig, sondern übernehmen ganz wichtige biologische Prozesse. Sumpfpflanzen, die "mit den Füßen" im Wasser stehen, beschatten zum Beispiel den Teich und ziehen ihre Nährstoffe aus dem Wasser - beides durchaus erwünschte Effekte. Denn dass Nährstoffüberschuss negative Folgen haben kann, hatten wir Ihnen ja schon in diesem Artikel geschildert: Warum Teiche zu Problemfällen werden.

Aber noch wichtiger als Sumpfpflanzen für das biologische Gleichgewicht im Teich sind echte Unterwasserpflanzen. Auch sie nutzen die Nährstoffe für ihr Wachstum - damit steht der Nährstoffüberschuss möglichen Algen nicht mehr zur Verfügung. Zusätzlich erzeugen Wasserpflanzen durch Photosynthese den lebensnotwendigen, im Wasser gelösten Sauerstoff. Den benötigen nicht nur die Fische, sondern auch die Mikroorganismen, die die biologischen Abbauprozesse im Wasser und Bodengrund am Laufen halten.

wasserpflanzen

Die richtigen Pflanzen für jede Wasserzone

Eine ausreichende Bepflanzung im Gartenteich verhindert also tatsächlich ein Algenwachstum. Damit das funktioniert und die Pflanzen gut gedeihen, müssen Sie aber auch die richtigen Pflanzen für jede Wasserzone wählen! Mit der Sumpfzone, der Flachwasserzone und der Tiefwasserzone gibt es drei davon in einem Gartenteich. Das wäre der Idealfall für ein gut funktionierendes Biotop.

Die Sumpfzone hat eine ungefähre Tiefe von 0 – 25 cm und belegt idealerweise etwa ein Drittel des Teiches. Speziell in der Sumpfzone fühlen sich die Pflanzen wohl, die mal mit höherem, mal mit niedrigerem Wasserstand klarkommen. In der Sumpfzone kann der Wasserpegel variieren, das vertragen nicht alle Pflanzen gut. Gut aufgehoben sind dort Pflanzenarten wie Nadelsimse, Sumpfiris, Zwergbinse, Zyperngras, oder Froschlöffel.

Die Flachwasserzone schließt sich an die Sumpfzone an und hat oftmals einen leicht abfallenden Charakter. Hier beträgt die Wassertiefe 25 – 50 cm. Diese Zone ist die Verbindung zwischen der Sumpfzone und der Tiefwasserzone. Durch die vielen Pflanzenarten, die sich hier wohl fühlen, lassen sich vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten schaffen. Flachwasserpflanzen wie Zebrasimse, Rohrkolben, Pfennigkraut, Tannenwedel, Laichkraut ziehen außerdem viele Nährstoffe aus dem Wasser, was einem Algenwuchs deutlich entgegenwirkt.

Die Tiefwasserzone beginnt bei etwa 50 cm und fällt bis auf 80 – 120 cm ab. Die Tiefe des Teiches kann variieren, sie sollte aber bei Fischteichen nach Möglichkeiten 90 – 110 cm erreichen, damit im Winter der Teich nicht komplett zufriert und sich im Sommer nicht zu sehr aufwärmt. Die wohl bekannteste Pflanze für die Tiefwasserzone ist die Seerose. "Starkzehrer" in diesem Bereich sind außerdem Wasserpest, Hornkraut und Tausendblatt.

Und dann gibt es da noch Schwimmpflanzen, die ohne Verbindung zum Erdreich wachsen und einfach - wie der Name ja auch schon sagt! - auf der Wasseroberfläche schwimmen. Die bekanntesten sind Wasserlinse, Schwimmfarn und Froschbiss.